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Islay

Die Insel Islay (ausgesprochen: 'Eye-la'), die südlichste der westlichen Inseln liegt an der Westseite von Kintyre. Sie ist flach und grün und sehr stark geprägt von Torf - das Wasser, der Boden und die gesamte Insel sind braun davon. Winterstürme treiben salzige Gischt weit in das Land hinein, der Torf saugt sich damit voll und wird von den salzigen Winden von See her getrocknet. All diese Naturelemente prägen den Charakter der Islay-Whiskies.

Auf der Insel gibt es aktuell mit der neu eröffneten Destillerie Kilchoman acht Destillerien die alle an der Küste liegen und von den salzigen Winden gepeitscht werden. Unter ihren Produkten sind die am aromatischsten aller Whiskies, eine Eigenschaft, die sie für die einen lieb und teuer macht und vor der andere Widerwillen empfinden. Die südlichen Destillerien - Ardbeg, Laphroaig, Lagavulin und Port Ellen (in der seit 1983 nicht mehr gebrannt wir, die Mälzerei ist aber noch in Betrieb und beliefert andere Destillerien auf der Insel) - produzieren die kräftigsten Whiskies, angereichert mit Torfrauch, Salzwasser und Jod. Nicht nur, daß diese Destillerien ihr Malz mit bis zu 50 Prozent Torfanteil trocknen, sie verwenden auch das braune Wasser in jeder Phase der Destillation.

Die nördlichen Destillerien - Bruichladdich (das 'ch' ist lautlos) und Bunnahabhain ('Boona-hah-ven') sind im Gegensatz zu den südlichen wesentlich milder. Sie beziehen ihr Wasser direkt von den Quellen, noch bevor es mit dem Torf in Kontakt gekommen ist und verwenden leicht oder nicht über Torffeuer getrocknete Gerste.

Die so entstandenen Whiskies schmecken nicht so intensiv, eher moosig als torfig, mit etwas Seetang und Nüssen, haben aber immer noch den typischen trockenen Abgang. Coal lla ('Cal-eela'), obwohl nahegelegen zu Bunnahabhain, produziert einen delikaten, grünlichen Malt mit einer wunderbaren Ballance aus Torf, Jod und Salz mit blumigen Noten und einem pfeffrigen, scharfen Finish.Im Zentrum der Insel aber trotzdem an einem Meeresarm liegt die Bowmore Distillery. Sie bewegt sich zwischen zwei Extremen - torfig aber nicht medizinisch, etwas Toffee, einige florale Anklänge und Spuren von Leinsamenöl.


Charakter

Es erübrigt sich fast schon, noch etwas über den Charakter der Islay-Malts zu schreiben. Islay Whiskies sind das genaue Gegenteil der Speyside Whiskies, trocken und trofig. Hinter dem Rauch verstecken sich aber auch mildere moosige Gerüche und etwas Schärfe. Die südlichen Islay Destillerien produzieren kräftige, phenolische Whiskies, die vom Aroma her an Teer, Rauch, Jod und Karbol erinnern. Bowmore, in der Mitte der Insel, hat einen ähnlichen Charakter ist aber nicht so kräftig wie zum Beispiel der Caol Ila. Bruichladdich und Bunnahabhain sind leichter und schmecken weniger nach Rauch. Alle Islay Malts haben einen trockenen Abgang, die südlichen mit etwas mehr "Biß".


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